Schritt 1 — Anlagefälle strukturieren
Bevor eine Zeile Code oder eine Formel entsteht, legen wir fest, was eine Anlage-Transaktion überhaupt ist: ein Kauf, ein Verkauf, eine Dividende, eine Gebühr. Jede Transaktion bekommt ein festes Schema — Datum, ISIN, Stück, Kurs, Gebühr, Währung — damit später keine Lücken und keine Dopplungen entstehen.
Schritt 2 — KI-Werkzeug bauen
Sie bauen Schritt für Schritt ein Werkzeug, das die Felder aus Ihren Bank-Auszügen erkennt und in das Schema überführt. Die KI übernimmt dabei nur das Erkennen und Formatieren — sie erfindet keine Buchungen.
Schritt 3 — Fehler sichtbar machen
Eine Plausibilitätsprüfung markiert fehlende Beträge, falsche Datumsformate und unplausible Gebühren, bevor ein Eintrag das Journal erreicht. So wird ein Fehler sichtbar, solange er sich noch korrigieren lässt.
Schritt 4 — Export und Nachweis
Sie exportieren das fertige Journal als CSV und als PDF-Archiv und führen es als eigene Steuerunterlage — getrennt von der Buchhaltung der Bank, die Sie nicht kontrollieren. Jeder Eintrag bleibt mit seinem Quelldokument verknüpft.
Grenzen, die wir bewusst setzen
Steuerberatung ist nicht Gegenstand des Kurses. Wer die steuerliche Einordnung seiner Anlagefälle braucht, wendet sich an eine entsprechende Beratung. Diese Grenze ist Teil des Vorgehens, nicht ein Mangel.